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NVIDIA zeigt Entwickler, die mit KI-Agenten Omniverse-Simulationen erstellen

NVIDIA hat eine Reihe von Entwicklerprojekten vorgestellt, die KI-Agenten der Spitzenklasse mit Omniverse-Bibliotheken kombinieren, um physikbasierte Simulationen zu erstellen und zu testen.

Von DigitalNeuron Desk2 Min. Lesezeit

Kurze Antwort

Was hat NVIDIA über Entwickler angekündigt, die KI-Agenten mit Omniverse-Simulationswerkzeugen einsetzen?

NVIDIA hat in einem Blogbeitrag beschrieben, wie Entwickler aus seinen Teams KI-Agenten der Spitzenklasse, darunter Astra und Claude Fable 5, zusammen mit NVIDIA-Omniverse-Bibliotheken einsetzten, um Simulationsanwendungen für Lagerautomatisierung, Gasturbinentests, Robotertraining, Workflows für autonomes Fahren sowie ein browserbasiertes Modell einer Raumstation zu entwickeln.

Das Wichtigste

  • NVIDIA hat eine Reihe interner und ökosystemweiter Entwicklerprojekte vorgestellt, die KI-Agenten der Spitzenklasse mit NVIDIA-Omniverse-Bibliotheken kombinieren, um Simulationsanwendungen zu erstellen.
  • Zu den Projekten zählen die Rekonstruktion eines Lagergebäudes anhand von Vor-Ort-Scans, ein What-if-Analysetool für Gasturbinen, eine SimReady-Küchenszene mit Zugriff auf mehr als 2.000 Bibliotheks-Assets sowie eine Lagersimulation, die laut NVIDIA konstant 30 Bilder pro Sekunde bei 80 Förderbändern, 40 Greifarmen und 800 Kartons erreichte.
  • NVIDIA zufolge setzten Entwickler KI-Agenten außerdem ein, um die flexible Kabelführung für die Elektronikmontage zu testen, ein Roboter-CAD-Modell in ein SimReady-Asset umzuwandeln und einen humanoiden Lagersimulator mit Ich- und Dritte-Person-Ansichten zu entwickeln.
  • Ein Projekt zum autonomen Fahren namens Zero to Alpamayo schuf eine wiederverwendbare Straßensimulation von San Francisco, während ein separates Sensorvalidierungsprojekt die Agenten Astra und Claude Fable 5 nutzte, um simulierte und aufgezeichnete Kamera- und Lidardaten abzugleichen und digitale Zwillinge zu verbessern.
  • In einem Projekt namens Robo Olympics überwand laut NVIDIA ein simulierter humanoider Roboter Unitree G1 in 64 von 100 Simulationsdurchläufen eine einzelne Hürde, wobei die Entwickler die Ergebnisse nutzten, um Timing und Steuerung des Roboters zu verfeinern.

NVIDIA stellt Entwicklerprojekte vor, die KI-Agenten mit Omniverse kombinieren

NVIDIA hat in einem Blogbeitrag eine Reihe von Projekten vorgestellt, bei denen Entwickler aus seinen Teams KI-Agenten der Spitzenklasse, darunter Astra und Claude Fable 5, gemeinsam mit NVIDIA-Omniverse-Bibliotheken nutzten, um physikbasierte Simulationen zu erstellen und zu testen. Laut NVIDIA steuern die Entwickler die Agenten über natürlichsprachliche Anweisungen, prüfen die Ergebnisse und leiten weitere Anpassungen ein, während die Omniverse-Bibliotheken GPU-beschleunigte Physik-, Render- und Sensorsimulation liefern.

Beispiele aus Lagerhaltung und Industrie

NVIDIA zufolge nutzte David Wehr vom eigenen Team für Simulationstechnologie Astra, um ein Gebäude anhand von Panoramafotos und Punktwolkenmessungen zu rekonstruieren und daraus ein bearbeitbares, simulationsfertiges Modell zu erstellen, mit dem sich Lagerlayouts prüfen lassen, bevor bauliche Änderungen vorgenommen werden. In einem weiteren Projekt beauftragte Pradeep Kaushik vom Team für Omniverse-Entwicklerbeziehungen Astra mit dem Aufbau einer What-if-Analyseanwendung rund um eine simulierte Gasturbine samt Generator, unter Einsatz von Werkzeugen wie Cantera und SciPy, mit sechs Testabläufen zu Szenarien wie Laständerungen, einem klemmenden Brennstoffventil und einem Fehler am Abgassensor.

NVIDIA beschreibt zudem eine Lagersimulation, die der leitende Ingenieur Bhavik Sanganee aufgebaut hat, um die Leistung im großen Maßstab zu testen. Das Unternehmen gibt an, dass die Simulation bei voller HD-Auflösung während eines zweiminütigen Tests mit 80 Förderbändern, 40 Greifarmen und 800 Kartons konstant 30 Bilder pro Sekunde erreichte und dabei 640 erfolgreiche Kartonplatzierungen abschloss; eine weitere Verdopplung der Szene senkte die Leistung erneut, was Tests auf die Physik- und Robotersteuerungspipeline zurückführten.

Projekte zu Robotik und Asset-Erstellung

Laut NVIDIA nutzte Paul Kind vom Omniverse-Dokumentationsteam einen KI-Agenten, um aus der SimReady Central Library, die laut Unternehmen mehr als 2.000 simulationsfertige USD-Assets bietet, eine Küchenszene zusammenzustellen, bestehend aus 180 Platzierungen aus 63 einzigartigen Bibliotheks-Assets sowie 18 eigens erstellten Geometrieteilen.

Zu den weiteren von NVIDIA beschriebenen Projekten zählen eine Robotersimulation für die flexible Kabelführung in der Elektronikmontage, die der technische Marketingmanager für Robotik, Oyindamola Omotuyi, mithilfe von Isaac Lab und der Newton-Physik entwickelte; die Umwandlung eines CAD-Modells des ABB-Robotics-Systems YuMi in ein SimReady-Asset, das laut NVIDIA im simulierten Test vier vollständige Greif- und Platzierzyklen mit Würfeln durchlief; sowie ein humanoider Lagersimulator mit Ansichten aus der Ich- und der Dritte-Person-Perspektive, entwickelt vom Omniverse-Produktmanager Frank DeLise.

Autonomes Fahren und Sensorvalidierung

NVIDIA zufolge entwickelte Doyub Kim mit Zero to Alpamayo eine wiederverwendbare Simulationsumgebung auf Basis der Market Street in San Francisco, um zu testen, wie sich Änderungen an Szene, Sensorik und Fahrmodell auf die Ergebnisse der Fahrzeugsimulation auswirken, und führte ein separates Experiment mit variierenden Wetter- und Lichtbedingungen durch. In einem weiteren Projekt steuerte Ashley Reid über rund drei Tage hinweg die Agenten Astra und Claude Fable 5, um simulierte Kamera- und Lidardaten mit aufgezeichneten Daten abzugleichen, wobei zwei digitale Zwillinge vollständig neu erstellt und zwei bestehende auf Basis der gemessenen Abweichungen verbessert wurden.

NVIDIA beschreibt zudem ein Projekt namens Robo Olympics unter der Leitung von Tae Kim, bei dem ein simulierter humanoider Roboter Unitree G1 in 64 von 100 Durchläufen eine einzelne Hürde erfolgreich überwand, sowie einen Demontagetest an einer Fahrzeugradaufhängung durch einen Roboter und ein für die Browseransicht erstelltes Modell der Internationalen Raumstation unter Verwendung von NASA-Assets und Omniverse-Rendering-Werkzeugen.

Quelle: NVIDIA Blog, „Into the Omniverse: How Developers Turn Ideas Into Simulations With Frontier AI Agents“, veröffentlicht am 29. Oktober 2026.

Häufige Fragen

Welche Werkzeuge nutzten die Entwickler in diesen Projekten?
NVIDIA zufolge setzten die Entwickler KI-Agenten der Spitzenklasse wie Astra und Claude Fable 5 gemeinsam mit NVIDIA-Omniverse-Bibliotheken ein, darunter ovrtx für das Rendering, ovstage für Szenenaktualisierungen, ovphysx für die Physik und ovui für Benutzeroberflächen, sowie OpenUSD zur Speicherung der Modelle.
Was ist die SimReady Central Library?
NVIDIA zufolge bietet die auf der GTC Berlin angekündigte SimReady Central Library Entwicklern Zugriff auf mehr als 2.000 simulationsfertige USD-Assets von Geräteherstellern und Asset-Anbietern für Robotiksimulationen und digitale Zwillinge in KI-Fabriken.
Welche Ergebnisse lieferte der Lager-Belastungstest?
NVIDIA zufolge erreichte eine Lagersimulation mit 80 Förderbändern, 40 Greifarmen und 800 Kartons bei voller HD-Auflösung während eines zweiminütigen Tests konstant 30 Bilder pro Sekunde, wobei die Greifarme 640 erfolgreiche Kartonplatzierungen abschlossen, bevor die Leistung bei einer weiteren Verdopplung der Szene erneut sank.
Was wurde im Projekt zum autonomen Fahren getestet?
NVIDIA zufolge beauftragte ein Manager aus dem Team für Simulationstechnologie Astra mit dem Aufbau von Zero to Alpamayo, einer wiederverwendbaren Simulationsumgebung auf Basis der Market Street in San Francisco, um zu testen, wie sich Änderungen an Szenen, Sensoren oder Fahrmodellen auf die Ergebnisse der Fahrzeugsimulation auswirken.

Quellen

  1. How Developers Turn Ideas Into Simulations With Frontier AI Agents | NVIDIA Blog — NVIDIA
Schlagwörternvidiaomniverseai-agentssimulationdigital-twinroboticsopenusd

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