NVIDIAs Holoscan-Plattform treibt nun SETIs Suche nach außerirdischen Signalen an
Laut NVIDIA nutzen Breakthrough Listen und das SETI Institute die Holoscan-Plattform des Unternehmens sowie KI-Agenten, um am Allen Telescope Array nach außerirdischen Signalen zu suchen.
Kurze Antwort
Wie wird NVIDIAs Technologie bei der Suche nach außerirdischer Intelligenz eingesetzt?
NVIDIA erklärt, dass Breakthrough Listen und das SETI Institute ihre Holoscan-Plattform und agentenbasierte KI in das Allen Telescope Array integriert haben. Dadurch können KI-Agenten das Teleskop steuern, Sensordaten in Echtzeit verarbeiten und Signale erkennen, darunter einen Pulsar im Krebsnebel, gesteuert durch Eingaben in natürlicher Sprache.
Das Wichtigste
- NVIDIA erklärt, dass Breakthrough Listen und das SETI Institute die NVIDIA-Holoscan-Plattform in das Allen Telescope Array integriert haben, um die Suche nach außerirdischer Intelligenz zu unterstützen.
- Laut NVIDIA können KI-Agenten am Observatorium das Teleskop steuern, das Instrument kalibrieren, Datenfehler korrigieren und Ergebnisse darstellen, und das mit einer einzigen Anfrage in natürlicher Sprache.
- NVIDIA zufolge zieht eine Holoscan-Plattformbibliothek namens DAQIRI Terabit an Sensordaten pro Sekunde direkt in den GPU-Speicher, während ein Signalverarbeitungs-Framework des SETI Institute namens CyberEther Berechnungen mithilfe der NVIDIA-CUDA-X-Bibliotheken cuFFT und cuBLAS durchführt.
- NVIDIA gibt an, dass das System, orchestriert über ein Tool namens Nexus, 2,4 Terabit pro Sekunde auf NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell GPUs mit Inferenz vor Ort verarbeiten kann.
- NVIDIA erklärt, dass die Pipeline eine erste Echtzeit-KI-Erkennung eines Pulsars im Krebsnebel erzielt hat und das Team offene Modelle, darunter NVIDIA Nemotron, für künftige Offline-Anwendungsfälle prüft.
NVIDIA erklärt, dass Breakthrough Listen und das SETI Institute die NVIDIA-Holoscan-Plattform in die Suche nach außerirdischer Intelligenz am Allen Telescope Array in Nordkalifornien integriert haben. Laut NVIDIA ermöglicht agentenbasierte KI es Forschenden nun, das Instrument zu steuern, eingehende Daten zu korrigieren und KI-Modelle auf den Datenstrom anzuwenden, und zwar mit einer einzigen Anfrage in natürlicher Sprache.
Wie das System funktioniert
NVIDIA zufolge zieht eine Holoscan-Plattformbibliothek namens DAQIRI Terabit an Sensordaten pro Sekunde direkt in den GPU-Speicher, sodass Beobachtungen im laufenden Betrieb verarbeitet werden können, anstatt sie zunächst auf Festplatten zu speichern. Das Unternehmen gibt an, dass ein Signalverarbeitungs-Framework des SETI Institute namens CyberEther anschließend die erforderlichen Berechnungen mithilfe der NVIDIA-CUDA-X-Bibliotheken, darunter cuFFT und cuBLAS, durchführt.
NVIDIA beschreibt ein Tool namens Nexus als webbasierten Observatoriums-Orchestrator, der als Agenten-Schnittstelle für das System dient. Laut dem Unternehmen verschafft Nexus den Agenten eine einzige verlässliche Datenquelle für Instrumentenstatus, Rechenressourcen und Pipelines und erlaubt es Forschenden, Paketverluste zu überwachen, Live-Spektrogramme einzusehen und Signalverarbeitungsblöcke durch Eingaben in natürlicher Sprache neu zu schreiben.
NVIDIA gibt an, dass das System 2,4 Terabit an Daten pro Sekunde auf NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell GPUs verarbeiten kann, wobei die Inferenz direkt vor Ort neben dem Teleskop läuft. Das Unternehmen erklärt, dass die kombinierte Pipeline es einem Agenten ermöglicht, die Antennen des Teleskops zu steuern, das Instrument für ein klares Signal zu kalibrieren und zu fokussieren, Datenfehler zu erkennen und zu beheben sowie die resultierende Ausgabe darzustellen.
Ergebnisse und nächste Schritte
Laut NVIDIA hat die Pipeline bereits die erste Echtzeit-KI-Erkennung eines Pulsars im Krebsnebel erzielt. Ein Pulsar wird in dem Material als schnell rotierender Sternüberrest beschrieben, der Impulse wie ein kosmischer Leuchtturm aussendet.
NVIDIA erklärt, dass das Team als Nächstes offene Modelle, darunter NVIDIA Nemotron, für Fälle prüft, in denen Datenlokalität und Verarbeitungsgeschwindigkeit besonders wichtig sind, sowie für Observatorien, die möglicherweise künftig offline betrieben werden, etwa in einem Szenario, das das Unternehmen als die erdfernste Seite des Mondes beschreibt.
Quelle: NVIDIA Blog, "Things That Go Beep in the Night: Agentic AI Joins the Search for Extraterrestrial Signals", veröffentlicht am 30. Oktober 2026.
Häufige Fragen
- Was hat NVIDIA in Bezug auf SETI angekündigt?
- NVIDIA erklärt, dass Breakthrough Listen und das SETI Institute ihre Holoscan-Plattform und agentenbasierte KI in das Allen Telescope Array integriert haben, um Sensordaten zu verarbeiten und nach außerirdischen Signalen zu suchen.
- Was können die KI-Agenten am Allen Telescope Array laut NVIDIA leisten?
- NVIDIA erklärt, dass die Agenten die Antennen des Teleskops steuern, das Instrument kalibrieren, Datenfehler korrigieren und Ergebnisse darstellen können, und das ausschließlich durch Eingaben in natürlicher Sprache.
- Welche Hardware- und Softwarekomponenten nennt NVIDIA dabei?
- NVIDIA nennt seine Holoscan-Plattform, die DAQIRI-Bibliothek, das Signalverarbeitungs-Framework CyberEther, die CUDA-X-Bibliotheken cuFFT und cuBLAS, NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell GPUs sowie den Nexus-Orchestrator.
- Welche Ergebnisse hat das System laut NVIDIA bisher erzielt?
- NVIDIA erklärt, dass die Pipeline die erste Echtzeit-KI-Erkennung eines Pulsars im Krebsnebel erreicht hat und das Team nun offene Modelle, darunter NVIDIA Nemotron, für künftige Offline-Einsätze prüft.