AWS erweitert Amazon QuickSight Layer Maps um Punkt- und Routen-Unterstützung
AWS zufolge unterstützen Amazon QuickSight Layer Maps nun die GeoJSON-Geometrietypen Point und LineString, zusätzlich zu den bisherigen Polygonformen.
Kurze Antwort
Welche neue Kartierungsfunktion hat AWS zu Amazon QuickSight Layer Maps hinzugefügt?
AWS hat angekündigt, dass Amazon QuickSight Layer Maps nun zwei zusätzliche GeoJSON-Geometrietypen unterstützen, Point und LineString. Damit können Nutzer einzelne Standorte und Routen, etwa Filialstandorte oder Flugstrecken, darstellen, zusätzlich zu den Polygonformen, die Layer Maps bereits unterstützten.
Das Wichtigste
- AWS zufolge können Amazon QuickSight Layer Maps nun zwei zusätzliche GeoJSON-Geometrietypen darstellen: Point und LineString.
- Laut AWS markieren Points bestimmte Standorte wie Filialen oder Betriebsstätten, während LineStrings Routen zwischen Standorten nachzeichnen, etwa Lieferwege oder Flugverbindungen.
- AWS gibt an, dass Layer Maps bisher das Hochladen einer GeoJSON-Datei unterstützten, um benutzerdefinierte Formebenen wie Vertriebsgebiete oder Bezirke zu zeichnen, verknüpft mit einem Datensatz.
- AWS legt fest, dass eine Layer Map eine GeoJSON-Datei, einen QuickSight-Datensatz und einen gemeinsamen Verknüpfungsschlüssel zwischen beiden benötigt, wobei die GeoJSON-Datei im .geojson-Format und mit maximal 100 MB gespeichert sein muss.
- AWS weist darauf hin, dass eine einzelne Ebene jeweils nur einen Geometrietyp darstellt. Enthält eine GeoJSON-Datei mehrere Typen, erscheinen nur die Features, die dem ausgewählten Typ entsprechen, auf der Karte.
Amazon Web Services teilt mit, zwei neue Geometrietypen, Point und LineString, in den GeoJSON-Workflow von Amazon QuickSight Layer Maps integriert zu haben und damit die Darstellungsmöglichkeiten der Kartenvisualisierung zu erweitern.
Was laut AWS neu ist
AWS zufolge konnten Nutzer bei Layer Maps bislang eine GeoJSON-Datei hochladen, um benutzerdefinierte Formebenen wie Vertriebsgebiete oder Bezirke zu zeichnen und diese Formen mit einem QuickSight-Datensatz zu verknüpfen. Dieser Ansatz habe Regionen und Grenzen gut abgedeckt, so AWS, jedoch weder einzelne Standorte innerhalb dieser Gebiete noch die Verbindungen zwischen ihnen erfasst.
Mit dem Update liest Layer Maps laut AWS nun zwei zusätzliche Geometrietypen aus demselben GeoJSON-Workflow. Points markieren laut Unternehmensangaben bestimmte Standorte, etwa einzelne Filialen oder Betriebsstätten. Ein LineString zeichnet laut AWS die Route zwischen Standorten nach, etwa einen Lieferweg oder eine Flugverbindung zwischen Flughäfen.
Wie die Funktion laut AWS arbeitet
AWS beschreibt eine Layer Map so, dass sie ihre Formen aus einer GeoJSON-Datei und ihre Kennzahlen aus einem QuickSight-Datensatz bezieht, wobei ein gemeinsamer Schlüssel beide verknüpft. Das Unternehmen nennt folgende Voraussetzungen für den Aufbau einer Layer Map:
- Eine GeoJSON-Datei, die die Geometrie beschreibt
- Ein QuickSight-Datensatz mit den Kennzahlen und Dimensionen
- Ein Verknüpfungsschlüssel, der zwischen Datensatz und GeoJSON-Datei geteilt wird
- Die GeoJSON-Datei im .geojson-Format, mit einer maximal unterstützten Dateigröße von 100 MB
AWS erläutert, dass eine GeoJSON-Datei als FeatureCollection mit einem features-Array aufgebaut ist. Jedes Feature enthält eine Geometrie mit dem Typ Point, LineString oder Polygon sowie ein properties-Objekt mit dem Verknüpfungsschlüssel. Bei einem Point enthalten die Koordinaten laut AWS eine einzelne Längen-/Breitengrad-Position, bei einem LineString eine geordnete Liste von Positionen.
Bei der Konfiguration einer Ebene in einer Layer-Map-Visualisierung legen Nutzer laut AWS zwei zentrale Optionen fest: den darzustellenden Geometrietyp (Points, Lines oder Polygons) sowie das Schlüsselfeld der Formdatei, das mit dem Schlüsselfeld des Datensatzes übereinstimmen muss. Das Unternehmen weist darauf hin, dass eine Ebene jeweils nur einen Geometrietyp darstellt. Enthält eine GeoJSON-Datei mehrere Typen, erscheinen auf der Karte also nur die Features, die dem ausgewählten Typ entsprechen. AWS betont außerdem, dass die Feldnamen des Verknüpfungsschlüssels zwischen Datensatz und GeoJSON-Datei nicht übereinstimmen müssen, die Werte jedoch schon.
Von AWS vorgestellte Beispiele
AWS führt im Beitrag zwei Beispiele an. Im ersten stellt ein LineString-Feature eine Flugroute von JFK nach Los Angeles dar, wobei die Koordinaten den Streckenverlauf nachzeichnen und eine route_id-Eigenschaft zur Verknüpfung mit einer Datensatzzeile dient. Durch die Auswahl des Geometrietyps Lines werde diese laut AWS als Route auf der Karte dargestellt.
Im zweiten Beispiel stellt ein Point-Feature einen Filialstandort in Long Island City dar, mit einem einzelnen Koordinatenpaar und einer store_id-Eigenschaft für die Datensatzverknüpfung.
Quelle: AWS Machine Learning Blog, „Visualize points and routes with GeoJSON in Amazon QuickSight layer maps“, veröffentlicht am 23. Oktober 2026.
Häufige Fragen
- Welche Geometrietypen unterstützen Amazon QuickSight Layer Maps jetzt?
- AWS zufolge unterstützen Layer Maps nun die Geometrietypen Point und LineString aus GeoJSON-Dateien, zusätzlich zu den bereits unterstützten Polygonformen.
- Was wird benötigt, um eine Layer Map in QuickSight zu erstellen?
- Laut AWS benötigt man eine GeoJSON-Datei, die die Geometrie beschreibt, einen QuickSight-Datensatz mit Kennzahlen und Dimensionen sowie einen gemeinsamen Verknüpfungsschlüssel, der beide Dateien verbindet.
- Wie groß darf eine GeoJSON-Datei in QuickSight maximal sein?
- AWS gibt an, dass die GeoJSON-Datei im .geojson-Format gespeichert sein muss, mit einer maximal unterstützten Dateigröße von 100 MB.
- Kann eine einzelne Layer Map mehrere Geometrietypen gleichzeitig anzeigen?
- Nein. AWS zufolge stellt eine Ebene jeweils nur einen Geometrietyp dar. Enthält eine Datei mehrere Typen, erscheinen nur die Features, die dem ausgewählten Geometrietyp entsprechen.
Quellen
- Visualize points and routes with GeoJSON in Amazon Quick Sight layer maps | Artificial Intelligence — Amazon Web Services (AWS)