Anthropic weitet KI-Programm für Wissenschaft auf Stiftungen und Forschungseinrichtungen aus
Anthropic stellt 20 wissenschaftlichen Stiftungen, Institutionen und Forschungsgruppen im Rahmen eines erweiterten AI-for-Science-Programms kostenlose Claude-Guthaben zur Verfügung.
Kurze Antwort
Welche Organisationen hat Anthropic in sein AI-for-Science-Programm aufgenommen und was umfasst die Erweiterung?
Anthropic erklärt, mit 20 wissenschaftlichen Stiftungen, Institutionen und Forschungsgruppen zusammenzuarbeiten und ihnen im Rahmen eines erweiterten AI-for-Science-Programms kostenlose Claude-Guthaben zur Verfügung zu stellen. Zu den Partnern zählen die Alfred P. Sloan Foundation, die Simons Foundation, Schmidt Sciences, die US-amerikanische National Science Foundation, das Wellcome Sanger Institute sowie sechs neue Forschungsinitiativen wie FlyWire und gnomAD.
Das Wichtigste
- Anthropic erklärt, sein AI-for-Science-Programm durch eine Partnerschaft mit 20 wissenschaftlichen Stiftungen, Institutionen und Forschungsgruppen weltweit zu erweitern.
- Das Unternehmen gibt an, Claude-Guthaben mit sechs Wissenschaftsförderern und Fachgesellschaften zu teilen, darunter die Alfred P. Sloan Foundation, die Simons Foundation, Schmidt Sciences, der Open Source for Science Fund, die US-amerikanische National Science Foundation und CAS, zur Weiterverteilung an Forschende.
- Anthropic erklärt, dass fünf Forschungseinrichtungen, darunter das Space Telescope Science Institute, das Wellcome Sanger Institute, das Francis Crick Institute, die Abteilung für Biowissenschaften des Imperial College London, EMBL und die Gladstone Institutes, Claude-Guthaben intern nutzen werden.
- Anthropic erklärt, zudem sechs konkrete Forschungsprojekte zu finanzieren, darunter FlyWire, LEAP, AstroPath, gnomAD, Tau Ceti und das Centre for Population Genomics.
- Laut Anthropic ist das AI-for-Science-Programm im Mai 2025 gestartet und hat bereits Hunderte einzelne Forschungsprojekte in den Bereichen Biologie, Medizin, Physik, Chemie, Klimawissenschaft und Mathematik unterstützt.
Anthropic hat nach eigenen Angaben eine Erweiterung seines AI-for-Science-Programms angekündigt und 20 wissenschaftliche Stiftungen, Institutionen und Forschungsgruppen als Partner aufgenommen, die kostenlose Claude-Guthaben erhalten sollen.
Das Programm sei im Mai 2025 gestartet, so Anthropic, basierend auf der Idee, dass KI-Werkzeuge den wissenschaftlichen Fortschritt beschleunigen könnten, indem Forschenden mehr Ressourcen für ihre eigene Arbeit zur Verfügung stünden. Das Unternehmen gibt an, zudem einen vergünstigten Team-Tarif für Wissenschaftler eingeführt zu haben und bereits Hunderte Projekte in den Bereichen Biologie, Medizin, Physik, Chemie, Klimawissenschaft und Mathematik unterstützt zu haben.
Förderer und Fachgesellschaften
Anthropic teilt mit, Claude-Guthaben mit sechs Wissenschaftsförderern und Fachgesellschaften zu teilen, die die Ressourcen wiederum an Forschende weitergeben. Dazu zählen die Alfred P. Sloan Foundation, die Simons Foundation, Schmidt Sciences, der Open Source for Science Fund (ein Programm von Renaissance Philanthropy), die US-amerikanische National Science Foundation sowie CAS, eine Abteilung der American Chemical Society.
Forschungseinrichtungen
Fünf Forschungseinrichtungen werden Claude-Guthaben laut Anthropic direkt innerhalb ihrer Organisationen nutzen: das Space Telescope Science Institute, das den wissenschaftlichen Betrieb der NASA-Weltraumteleskope Hubble, James Webb und Roman leitet; das Wellcome Sanger Institute, ein Genomikzentrum; das Francis Crick Institute, ein biomedizinisches Forschungsinstitut in London; die Abteilung für Biowissenschaften des Imperial College London; EMBL, das zwischenstaatliche europäische Labor für Biowissenschaften; sowie die Gladstone Institutes, ein biomedizinisches Forschungsinstitut in San Francisco.
Forschungsprojekte
Anthropic erklärt außerdem, sechs konkrete Forschungsinitiativen direkt zu finanzieren. Dazu gehören FlyWire an der Princeton University, das die erste vollständige Verschaltungskarte des Gehirns einer erwachsenen Fruchtfliege erstellt hat; LEAP an der Columbia University, ein Zentrum der National Science Foundation, das maschinelles Lernen mit Physik kombiniert, um Klimamodelle zu verbessern; AstroPath an der Johns Hopkins University, das astronomische Kalibrierungsmethoden zur Bildgebung von Tumoren anwendet; gnomAD am Broad Institute, eine Genomdatenbank, die DNA-Daten von mehr als 800.000 Menschen zusammenführt; Tau Ceti, ein Gemeinschaftsprojekt zum Aufbau einer Mathematikbibliothek in der Sprache Lean; sowie das Centre for Population Genomics, eine gemeinsame Initiative des australischen Garvan Institute of Medical Research und des Murdoch Children's Research Institute.
Frühere Partnerschaften
Anthropic gibt an, zuvor bereits mit dem HHMI Janelia Research Campus zusammengearbeitet zu haben, um den Model Hardware Standard zu entwickeln, eine Spezifikation, die es KI-Agenten ermöglicht, Laborgeräte zu bedienen und sich derzeit in einer Forschungsvorschau befindet. Das Unternehmen unterstütze außerdem das Allen Institute beim Aufbau von Teams aus KI-Agenten zur Analyse großer offener Datensätze zu Gehirn, Zellen und Immunsystem.
Öffentliche Güter
Anthropic erklärt, dass viele der neu geförderten Projekte voraussichtlich öffentliche Güter für die breitere wissenschaftliche Gemeinschaft hervorbringen werden, darunter offene Datensätze, Open-Source-Software, offene Standards und gemeinsam nutzbare Bibliotheken. Das Unternehmen freue sich darauf, das AI-for-Science-Programm auf weitere Partner weltweit auszuweiten.
Quelle: Anthropic, „AI for Science expands to foundations and institutions“, veröffentlicht am 28. Oktober 2026.
Häufige Fragen
- Was ist Anthropics AI-for-Science-Programm?
- Anthropic beschreibt es als eine im Mai 2025 gestartete Initiative, die Forschenden kostenlose Claude-Guthaben für wirkungsstarke wissenschaftliche Projekte zur Verfügung stellt, um den Zugang zu KI-Werkzeugen für wissenschaftliche Arbeit zu verbessern.
- Wer sind die neuen Partner, die mit dieser Erweiterung bekanntgegeben wurden?
- Anthropic nennt 20 Partner in drei Kategorien: Wissenschaftsförderer und Fachgesellschaften (etwa die Simons Foundation und die US-amerikanische National Science Foundation), Forschungseinrichtungen (etwa das Wellcome Sanger Institute und EMBL) sowie konkrete Forschungsprojekte (etwa FlyWire und gnomAD).
- Welche Arten von Forschungsprojekten werden unterstützt?
- Anthropic listet sechs geförderte Projekte auf, die die Bereiche Neurowissenschaft (FlyWire), Erdsystemwissenschaft (LEAP), Krebsforschung (AstroPath), Genomik (gnomAD), Mathematik (Tau Ceti) und Populationsgenomik (Centre for Population Genomics) abdecken.
- Hat Anthropic bereits vor dieser Ankündigung mit wissenschaftlichen Organisationen zusammengearbeitet?
- Ja, Anthropic erklärt, zuvor bereits mit dem HHMI Janelia Research Campus zur Entwicklung des Model Hardware Standard zusammengearbeitet zu haben und das Allen Institute beim Aufbau von KI-Agententeams zur Analyse von Forschungsdaten zu unterstützen.