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Anthropic weitet KI-für-Wissenschaft-Programm auf Stiftungen und Institutionen aus

Anthropic teilt mit, mit 20 wissenschaftlichen Stiftungen, Institutionen und Forschungsgruppen zu kooperieren, um sein AI-for-Science-Programm auszubauen.

Von DigitalNeuron Desk3 Min. Lesezeit

Kurze Antwort

Was hat Anthropic zu seinem Programm AI for Science bekanntgegeben?

Anthropic hat sein AI-for-Science-Programm ausgeweitet und arbeitet nun mit 20 wissenschaftlichen Stiftungen, Forschungseinrichtungen und Projekten weltweit zusammen. Sie erhalten kostenlose Claude-Guthaben zur Unterstützung von Arbeiten in Biologie, Medizin, Physik, Chemie, Klimawissenschaft und Mathematik – eine Weiterentwicklung des im Mai 2025 gestarteten Programms.

Das Wichtigste

  • Anthropic hebt 20 wissenschaftliche Stiftungen, Institutionen und Forschungsgruppen hervor, mit denen das Unternehmen im Rahmen der Erweiterung seines AI-for-Science-Programms zusammenarbeitet.
  • Das im Mai 2025 gestartete Programm stellt Forschern kostenlose Claude-Guthaben zur Verfügung und hat laut Unternehmen bereits Hunderte von Projekten in den Bereichen Biologie, Medizin, Physik, Chemie, Klimawissenschaft und Mathematik unterstützt.
  • Sechs Wissenschaftsförderer und -gesellschaften – darunter die Alfred P. Sloan Foundation, die Simons Foundation, Schmidt Sciences, der Open Source for Science Fund, die US-amerikanische National Science Foundation und CAS – werden Claude-Guthaben an Forscher verteilen.
  • Sechs Forschungseinrichtungen – darunter das Space Telescope Science Institute, das Wellcome Sanger Institute, das Francis Crick Institute, die Abteilung für Biowissenschaften des Imperial College London, EMBL und die Gladstone Institutes – werden Claude-Guthaben intern nutzen.
  • Anthropic finanziert zudem sechs konkrete Forschungsprojekte, darunter FlyWire an der Princeton University, LEAP an der Columbia University, AstroPath an der Johns Hopkins University, gnomAD am Broad Institute, das Mathematikprojekt Tau Ceti und das Centre for Population Genomics.

Anthropic teilte mit, sein AI-for-Science-Programm auszuweiten und nun mit 20 wissenschaftlichen Stiftungen, Forschungseinrichtungen und Forschungsprojekten weltweit zusammenzuarbeiten, denen das Unternehmen Zugang zu kostenlosen Claude-Guthaben gewährt.

Das Unternehmen erklärte, AI for Science sei im Mai 2025 mit der Überzeugung gestartet worden, dass KI den wissenschaftlichen Fortschritt beschleunigen könne, und seither sei zusätzlich ein vergünstigter Team-Plan für Wissenschaftler eingeführt worden. Anthropic zufolge hat das Programm bereits Hunderte von Projekten in den Bereichen Biologie, Medizin, Physik, Chemie, Klimawissenschaft und Mathematik unterstützt. Laut Unternehmen nutzen Wissenschaftler Claude, um Hypothesen zu entwickeln, Experimente zu entwerfen, komplexe Daten auszuwerten und Forschungsergebnisse zu kommunizieren.

Anthropic erklärte, zuvor bereits mit dem HHMI Janelia Research Campus zusammengearbeitet zu haben, um den Model Hardware Standard zu entwickeln – eine Spezifikation, die KI-Agenten den sicheren Betrieb von Laborgeräten ermöglichen soll und sich laut Unternehmen derzeit in der Research-Preview-Phase befindet. Zudem unterstütze man das Allen Institute, das nach Angaben des Unternehmens Teams von KI-Agenten aufbaut, um große offene Datensätze zu Gehirn, Zellen und Immunsystem zu analysieren.

Wissenschaftsförderer und -gesellschaften

Anthropic teilte mit, Claude-Guthaben mit sechs Wissenschaftsförderern und -gesellschaften zu teilen, die die Ressourcen an Forscher weiterverteilen werden:

  • Die Alfred P. Sloan Foundation, gegründet 1934, die Forschung und Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwesen, Mathematik und Wirtschaft fördert.
  • Die Simons Foundation, die Forschung in Mathematik und den Grundlagenwissenschaften über Fördermittel und ihr Flatiron Institute finanziert.
  • Schmidt Sciences, gegründet 2024, das nach Angaben des Unternehmens unter anderem Forschung in den Bereichen KI, Astrophysik, Biowissenschaften, Klima und Raumfahrt priorisiert.
  • Open Source for Science Fund, ein Programm von Renaissance Philanthropy zur Förderung von Open-Source-Software für die Wissenschaft.
  • Die US-amerikanische National Science Foundation, die Anthropic als eine mit 9 Milliarden Dollar ausgestattete Bundesbehörde beschreibt, die etwa 25 Prozent der staatlichen Förderung für Grundlagenforschung an US-Hochschulen und Universitäten bereitstellt.
  • CAS, eine Abteilung der American Chemical Society, die das CAS Registry zur Identifizierung chemischer Substanzen führt.

Institutionen

Anthropic nannte sechs Forschungseinrichtungen, die Claude-Guthaben intern nutzen werden: das Space Telescope Science Institute, das den Wissenschaftsbetrieb der NASA-Teleskope Hubble, James Webb und Roman leitet; das Wellcome Sanger Institute, ein Genomikzentrum; das Francis Crick Institute in London; die Abteilung für Biowissenschaften des Imperial College London; EMBL, das European Molecular Biology Laboratory; sowie die Gladstone Institutes in San Francisco.

Forschungsprojekte und Initiativen

Das Unternehmen erklärte außerdem, sechs konkrete Forschungsinitiativen direkt zu finanzieren:

ProjektInstitutionFachgebiet
FlyWirePrinceton UniversityNeurowissenschaft
LEAPColumbia UniversityErdsystemwissenschaft
AstroPathJohns Hopkins UniversityKrebsforschung
gnomADBroad InstituteGenomik und seltene Erkrankungen
Tau CetiCommunity-getriebenMathematik
Centre for Population GenomicsGarvan Institute / Murdoch Children's Research InstituteGenomik

Anthropic beschrieb FlyWire als Projekt, das die erste vollständige Verschaltungskarte des Gehirns einer erwachsenen Fruchtfliege erstellt hat; LEAP als ein von der National Science Foundation gefördertes Zentrum, das maschinelles Lernen mit Physik für die Klimamodellierung verbindet; AstroPath als Anwendung von Kalibrierungsmethoden aus astronomischen Himmelsdurchmusterungen zur Bildgebung von Tumoren; gnomAD als eine offene Referenzdatenbank, die DNA-Daten von mehr als 800.000 Menschen zusammenführt; Tau Ceti als Aufbau einer Bibliothek der Mathematik in der Beweisprüfsprache Lean; und das Centre for Population Genomics als Bemühen, Australiens multikulturelle Gemeinschaften in genomische Ressourcen einzubeziehen.

Wie geht es weiter?

Anthropic erklärte, viele dieser Kooperationen befänden sich noch in einer frühen Phase, man beabsichtige jedoch, Wissenschaftler, Institutionen und Stiftungen über das Programm weiterhin zu unterstützen und es auf weitere Partner auszudehnen.

Quelle: Anthropic, „AI for Science expands to foundations and research institutions“, veröffentlicht am 28. Oktober 2026.

Häufige Fragen

Was ist Anthropics AI-for-Science-Programm?
Laut Anthropic handelt es sich um ein im Mai 2025 gestartetes Programm, das Forschern kostenlose Claude-Guthaben für wirkungsvolle wissenschaftliche Projekte in Bereichen wie Biologie, Medizin, Physik, Chemie, Klimawissenschaft und Mathematik zur Verfügung stellt.
Welche Organisationen verteilen im Rahmen dieser Erweiterung Claude-Guthaben an Forscher?
Anthropic nennt die Alfred P. Sloan Foundation, die Simons Foundation, Schmidt Sciences, den Open Source for Science Fund von Renaissance Philanthropy, die US-amerikanische National Science Foundation und CAS (eine Abteilung der American Chemical Society) als Verteiler der Guthaben.
Welche Forschungseinrichtungen erhalten Claude-Guthaben direkt?
Anthropic nennt das Space Telescope Science Institute, das Wellcome Sanger Institute, das Francis Crick Institute, die Abteilung für Biowissenschaften des Imperial College London, EMBL und die Gladstone Institutes als institutionelle Partner.
Welche Forschungsprojekte finanziert Anthropic im Rahmen dieser Erweiterung?
Anthropic stellt Guthaben für FlyWire (Neurowissenschaft, Princeton), LEAP (Erdsystemwissenschaft, Columbia), AstroPath (Krebsforschung, Johns Hopkins), gnomAD (Genomik, Broad Institute), Tau Ceti (Mathematik) und das Centre for Population Genomics bereit.

Quellen

  1. AI for Science expands to foundations and institutions \ Anthropic — Anthropic
Schlagwörteranthropicclaudeai-for-scienceresearch-fundingacademic-partnershipsscientific-research

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